Case Study

Ohne Decision Readiness™ beinahe falsch entschieden – eine reale ERP-Case Study

Diese reale Fallstudie zeigt, wie fehlende Anforderungen, nicht vergleichbare Offerten und Vendor-Lock-in-Risiken durch Decision Readiness™ transparent gemacht wurden – bevor eine 6-stellige ERP-Entscheidung getroffen wurde.

2026

Erscheinungsjahr

Decision Readiness™

Grundlegender Lösungsansatz

Bau- und Handwerksumfeld

Branche

Anforderungen und Soll-Prozess als Grundlage für eine KMU-ERP-Modernisierung

Ein klar definierter Soll-Prozess als Ausgangspunkt für eine sichere, wirtschaftlich tragfähige ERP-Erneuerung.

Über das Projekt

Ein Schweizer KMU im Bau-/Handwerksumfeld stand vor der Modernisierung einer historisch gewachsenen IT-/ERP-Landschaft. Es lagen zwei Implementierungsangebote für eine Schweizer Branchen-ERP-/Fibu-Lösung vor – ohne belastbare Anforderungen und ohne saubere Prozessgrundlage. Auf Basis eines strukturierten Offerten-Reviews und eines fokussierten Prozess-Workshops wurde die Entscheidungsfähigkeit hergestellt: offene Punkte, Risiken und Abgrenzungen wurden transparent gemacht; parallel wurde ein exemplarischer End-to-End-Prozess modelliert und ein Handout-Paket zur eigenständigen Weiterarbeit übergeben.

Ausgangslage

IT und Prozesse waren historisch gewachsen; das Vorhaben war wirtschaftlich relevant und sollte nicht „nebenbei“ laufen.
Der Kunde hatte bereits eine Lösungsvorentscheidung getroffen und zwei Implementierungspartner in der engeren Auswahl; die Angebote sollten als Basis für den nächsten Entscheid dienen.

Problem trifft auf Möglichkeit

Die Kernprobleme verstehen und Lösungen entwickeln, die das Machbare neu definieren.

Herausforderung

Die Angebote waren in der vorliegenden Form nicht entscheidungsfähig. Wesentliche Punkte blieben offen oder nur pauschal beschrieben.

Kein Festpreis (Kostenrisiko bei Mehrbedarf)
Unklare Verantwortlichkeiten/Abgrenzungen, unvollständige Aussagen zu Betrieb/Hosting/Support/Haftung und Folgekosten.
Unzureichend sichtbare Qualitätssicherung/Testing und relevante Abhängigkeiten (z. B. Dokumentenerfassung als Automationshebel).
Implizite Abhängigkeit: zukünftige Anpassungen über Servicepartner, ohne klare Aussage, was der Kunde selbst konfigurieren kann (Vendor-Lock-in-Risiko).

Lösung

Der Weg zur belastbaren Entscheidung

In drei klaren Schritten wurde aus Unsicherheit eine belastbare Grundlage: Angebote wurden eingeordnet, der komplexeste Prozess modelliert und der Kunde mit einem praxistauglichen Enablement-Paket für das weitere Vorgehen ausgestattet.

Offerten-Reality-Check

Strukturierte Analyse der beiden Angebote mit klarer Empfehlung: noch keine Entscheidung treffen, solange wesentliche Punkte offen sind.

Prozess-Workshop

Terminierter Workshop zur Prozessmodellierung (BPMN-Vorgehen) als Grundlage für Anforderungen und für spätere Automations-/Optimierungspotenziale.

Übergabe Befähigungs-Paket

Übergabe eines strukturierten Handout-Ordners, damit der Kunde Prozesse weiter modellieren, Potenziale identifizieren und Anforderungen schrittweise erheben kann – inklusive Definition messbarer Qualitätskriterien für die spätere Abnahme.
01. Optimierte Leistung
Websites für schnelle, zuverlässige Navigation und zufriedene Benutzer.
02. Inhaltsverwaltung
Website-Inhalte einfach verwalten für konsistente Botschaft und Engagement.

Durch die Entwicklung unseres Produkts haben wir Lücken in unseren Prozessen identifiziert und verfeinert. So liefern wir Kundenarbeiten jetzt effizienter und in höchster Qualität.

Max Schneider
CEO bei Skim Agency

Ergebnisse, die zählen

Verfolgen Sie echte Ergebnisse, die Wirkung erzielen, von Leistungsverbesserungen bis hin zu bedeutungsvollen Benutzererlebnissen.

Ergebnisse

Messbare Verbesserungen in Transparenz und Steuerbarkeit

Der Kunde verfügt über eine belastbare Entscheidungsgrundlage (Risiken/Offenpunkte transparent) und über ein befähigendes Set an Prozess- und Anforderungsartefakten, um die nächsten Schritte mit einem Implementierungspartner strukturiert zu führen. Ob und wie schnell daraus ein erfolgreiches Go-Live wird, ist nicht Teil dieses Case-Endpunkts.

2

Angebote / Implementierungspartner wurden vergleichend geprüft

12

Beispiel-Anforderungen mit Akzeptanzkriterien als Referenzstandard für die interne Weiterarbeit.

13

Kalendertage zwischen Eingang der Angebote (13.11.2025) und Versand der Analyse (26.11.2025)

9

Kalendertage zwischen Workshop (01.12.2025) und Übergabe (10.12.2025).

Lessons Learned

Aus jedem Projekt lassen sich klare Erkenntnisse gewinnen, die Risiken reduzieren, Prozesse verbessern und künftige Entscheidungen sicherer machen.
Offerten sind kein Ersatz für Anforderungen. Ohne klare Abgrenzungen und Abnahmekriterien wird „Standard“ schnell zu „teuren Nachträgen“.
Ein guter Soll-Prozess ist ein Steuerungsinstrument: Er macht Automationspotenziale sichtbar und verhindert, dass man erst im Projekt merkt, was man eigentlich braucht.
Enablement reduziert Vendor-Lock-in: Templates, Checklisten, Beispiel-Anforderungen und klare Qualitätskriterien geben dem Kunden Handlungsfähigkeit zurück.
Wir bieten sichere IT-Großentscheidungen ohne Budgetexplosion und Fehlinvestitionen – für inhabergeführte KMU, die es leid sind, bei ERP- und CRM-Projekten nach Bauchgefühl zu unterschreiben.
© 2025 Digizone GmbH. All rights reserved
+41 43 215 06 60